Alumnitreffen 2012 Bonn

Das Ehemaligentreffen des Schülerkolleg International fand vom 14. bis 17. Juni 2012 in Bonn statt. Kollegiaten der Jahrgänge 2010, 2011 und 2012 kamen zusammen, um sich einerseits mit ihren Jahresthemen weiter auseinanderzusetzen, aber auch um Kontakte mit anderen Schülern zu knüpfen und diese zu vertiefen.

Die Organisation wurde von Kollegiatinnen übernommen. Finanzierung lag bei der Robert Bosch Stiftung und tatkräftige Unterstützung kam vom Studentenforum, das auch in Bonn vertreten war in.
Diesjährige Programmpunkte waren der Besuch der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und des Bundeskartellamts. Zuletzt besuchten ehemalige Kollegiaten den Bürgermeister Bonns, während der aktuelle Jahrgang an der Jahrespublikation arbeitete.
Migration, Energie 2030 und europäische Identität waren Themen, die während des Treffens aufgegriffen wurden. Auch der Bezug zum aktuellen finanzpolitischen Geschehen sollte hergestellt werden.
Dazu dienten die Besuche der BaFin und des Bundeskartellamts. Beide Bundesorgane waren für die meisten Kollegiaten ein neuer Begriff. Die Referenten nahmen sich die Zeit, komplexe Themen anschaulich zu erklären und gaben den Kollegiaten viel Raum für Fragen. Um das Jahresthema Migration aufzunehmen, besuchten wir das BMZ. Der Besuch gewährte realistische Einblicke in die deutsche Entwicklungspolitik. Auch das beliebte und bekannte Freiwillige Soziale Jahr, welches vom weltwärts Programm des BMZ organisiert wird, wurde thematisiert und nach dem Besuch im BMZ nochmals debattiert.
Da das BMZ in den Gebäuden des ehemaligen Kanzleramtes untergebracht ist, mussten sich die Kollegiaten unweigerlich auch mit der deutschen Geschichte befassen. Um Einblicke in die ehemalige Hauptstadt der Bundesrepublik zu kriegen, besuchten einige Kollegiaten noch das Haus der deutschen Geschichte. Weitere Informationen zu Bonn und seiner Geschichte bekamen die Schüler auch beim Bürgermeister.
Rückblickend war das Wochenende eine durchweg positive Erfahrung für die Kollegiaten, die wertvolle Einblicke in internationale Berufe in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik erhielten und ihr Netzwerk weiter ausbauen konnten.