Digitalisierte Bildung – Wie der Staat die Bildung mithilfe moderner Technologien verbessern könnte

Die Frage nach der Bildung: Irgendwie sind sich alle einig, dass im Bereich der staatlichen Bildung etwas getan werden muss, doch kaum jemand kann ein überzeugendes Konzept vorweisen. Es sind immer kleinere Anpassungen, denn Politiker*innen sind vorsichtig geworden. Schließlich sind größere Reformen häufig fehlgeschlagen und/oder mussten teilweise wieder zurückgenommen werden (siehe G8 in Bayern).

Fakt ist auf jeden Fall, dass unser Schulsystem aus dem 19. Jahrhundert stammt und sowohl besonders talentierte wie auch benachteiligte Schüler*innen in ihrem Vorankommen gebremst werden. Im folgenden Blogbeitrag werde ich versuchen, Denkanstöße für die Nutzung des technologischen Fortschritts im Bereich der Bildung zu geben.

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Die vierte Dimension unserer Außenpolitik

Unentwegt schreitet der technologische Fortschritt in beinahe allen Bereichen des Lebens voran. Die Entwicklung vom Brief zur E-Mail sowie das Powerhouse Handy sind heute allgegenwärtig. Die digitale Neuerung gehört mittlerweile in den allermeisten Bereichen der Volkswirtschaft zum Arbeitsalltag. Gilt dies auch für die öffentlichen Ämter, wie das Auswärtige Amt und welche Auswirkung hat der digitale Wandel für die diplomatische Arbeit heutzutage?

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Digitalisierung an Schulen (Ist-Zustand)

Neulich in einem Internet-Bewertungsportal: „An der Modellschule für neue Medien in X. funktioniert in manchen (!) Sälen der Lichtschalter.“
Währenddessen spricht die Gesellschaft von Digitalisierung und digitalem Fortschritt, künstlicher Intelligenz, Automatisierung in der industriellen Fertigung und autonomen Autos, nur im deutschen Bildungswesen haben solche Innovationen nur unzureichend Eingang gefunden wie der aufgebrachte Kommentar eines betroffenen Schülers deutlich macht.
Es gibt also offenbar viele Hindernisse, die sich bei der Digitalisierung einer Schule in den Weg stellen.

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#veganlifestyle – Der Einfluss sozialer Medien auf das vegane Leben

Picture by Zeetz Jones. License: Creative Commons Attribution 2.0 Generic License.

„Offenbar tritt in dem Maße, wie die Kultur sich hebt, an die Stelle der Fleischkost die Pflanzenkost.“ – August Bebel (1840-1913, Mitbegründer und Führer der deutschen Sozialdemokratie)

Mit der Lebensreformbewegung, die sich ungefähr zu Lebzeiten August Bebels formierte, entstand erstmals ein Bewusstsein für gesunde Ernährung, aber auch schon damals für den Fleischkonsum. Die Gemeinschaft der Veganer*innen, damals ein kleiner Teil der Bewegung und noch nicht wirklich etabliert, ist heute eine, die wächst und wächst. Auf den sozialen Medien ist es das am häufigsten thematisierte Thema im Ernährungssektor. Immer mehr Menschen entscheiden sich vegan zu leben, veröffentlichen Fotos mit #veganlifestyle und werden Teil der veganen Community auf Social Media.

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Absturz oder Neustart?

Bildung in Zeiten der fortschreitenden Digitalisierung

Allgemeinbildung, Herzensbildung, Ausbildung, Schulbildung, Weiterbildung.
Sie ist nicht zufällig Bestandteil zahlreicher Komposita, kann sie doch viele Formen annehmen und auf ebenso viele unterschiedliche Weisen definiert werden.
Sie gilt als essentiell für die Bewältigung der Welt, in der wir leben, und als entscheidend für die Entwicklung eines Menschen durch die Herausbildung individueller Charakterzüge.
Sie soll Menschen befähigen, sich als selbstbestimmte Persönlichkeiten in einer sich beständig verändernden Gesellschaft zurechtzufinden und verantwortungsvoll ihre eigenen Lebensentwürfe zu verfolgen.¹
Welche Rolle man ihr auch zuschreibt, wie man sie auch definiert: Dass Bildung entscheidend dazu beiträgt, den Menschen zum Menschen zu machen, ist gesellschaftlicher Konsens. Dabei muss unterschieden werden zwischen Herzensbildung einerseits und akademischer Bildung andererseits, hinzu kommen die verschiedenen Abstufungen akademischer Bildung, also beispielsweise Schulbildung oder höhere, universitäre Bildung. Als Schülerin beschäftigt mich hauptsächlich die Frage nach der Zukunft von Bildung im schulischen Bereich. Weiterlesen

Demokratie von dem Sofa aus

Die Gesellschaft verändert sich durch die Digitalisierung. Sollten sich auch die Wahlen im gleichen Tempo mitverändern? Es gibt gute Chancen, die Wahlbeteiligung zu erhöhen, wenn der Wahlvorgang für jeden einfach, unkompliziert, unterwegs oder bestenfalls noch vom Sofa aus abgehalten werden kann. Der Aufwand, die Zeit und den Termin, den du normalerweise vorgesetzt bekommst, würde einfach wegfallen. Ich denke, die Menschheit und die Gesellschaft verändert sich immer. Wir werden hoffentlich nie ein Stadium des Stillstandes erreichen. Somit finde ich, dass Online-Wahlen sich unserem aktuellen Zeitgeist nur anpassen müssten. Doch ist das zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt mit unseren Wahlrechtsgrundsätzen vereinbar?

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Das Berlin-Seminar 2018 in Zahlen, Fakten und Anekdoten…

„Schätzt mal: Wie groß ist der Bundeshaushalt eigentlich?” fragt uns der Bundestagsabgeordnete Dr. Danyal Bayaz. Nervöses Murmeln, eine verhaltene Meldung. Die Antwort ist 335 Milliarden EUR – ich hätte es nicht gewusst.

Blicken wir zurück: Alleine oder in kleinen Gruppen trudelten die Teilnehmer/innen am Mittwoch ein und schleppten sich samt Gepäck die Treppen hoch. Die nächste Hürde: 25 Namen lernen, Teamer/innen nicht mitgezählt. Erleichterung: Ein Vorname taucht gleich dreimal auf. Doch das war auch nicht lange von Bedeutung, da die Personen hinter den Namen um einiges interessanter waren.

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Warum uns die Digitalisierung in der Bildung enorm helfen könnte.

Zugang von Bildung in einer digitalisierten Welt #digitalfuture

Jede/r, der/die heutzutage mal in der Schule war, kennt’s: Der Lehrer/die Lehrerin steht vorne am Smartboard oder Beamerwagen, drückt hilflos irgendwelche Knöpfe und gibt nach ein paar Minuten verlorener Arbeitszeit auf und kehrt schließlich zum „guten“ alten Frontalunterricht zurück. Leider.

Auf das Problem, dass die Lehrer/innen es nicht so sehr mit neuer Technik haben, brauche und möchte ich heute gar nicht eingehen. Viel mehr möchte ich darauf eingehen, welchen Zugang bzw. Möglichkeiten uns diese Technik bringen könnte.

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Das Schülerkolleg International als Türöffner: Ein Blick in neue Räume

Als ich zum ersten Mal auf das Schülerkolleg International (SKI) stieß, fiel es mir schwer, den genauen Charakter dieses Programmes zu bestimmen. Jetzt nach dem ersten Seminar in Berlin habe ich drei Aspekte ausgemacht, die für mich das Schülerkolleg ausmachen.

Zuerst einmal ist da der Austausch mit zukunftsorientierten und engagierten Jugendlichen aus ganz Deutschland, der an und für sich schon sehr bereichernd ist. Danach steht die berufliche Orientierung. Denn das SKI bring die Teilnehmer/innen in direkten Kontakt mit Führungspersonen, zeigt verschiedene Bereiche auf, in unserer Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen und bietet durch den Markt der Möglichkeiten ganz konkrete Planungsmöglichkeiten.

Aber das Hauptaugenmerk liegt ganz klar auf der Auseinandersetzung mit dem Jahresthema, in meinem Fall der Digitalisierung. Weiterlesen

Unser Gespräch mit MdB Danyal Bayaz

Für uns war der interessanteste Programmpunkt das Gespräch mit dem Politiker Danyal Bayaz. Entgegen unserer Vorstellung eines typischen Politikers, der klischeehaft meist schon im Rentenalter mit einer großen Brille auf der Nase seine Zeitung liest, haben wir einen dynamischen, engagierten und jungen Mann getroffen. Der ehemalige Politik- und Wirtschaftsstudent hat ein türkisches und ein deutsches Elternteil, weshalb er sich als „Kind der Globalisierung“ bezeichnet.

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Sie haben leider die falsche Partei gewählt – Wir korrigieren das für Sie!

Bitte was? Nun, so etwas könnte bald passieren, wenn wir unsere Wahlen und andere datenintensive Auslebungen unserer Demokratie nicht sinnvoll und effektiv schützen.

Doch der Reihe nach: Was ist überhaupt das Problem? 

Das Problem ist, dass mit der Erfindung des Internets und des digitalen Datenaustauschs, auch wenn es sich eigentlich nur um Einsen und Nullen handelt, die Problematik des Diebstahls nicht gebannt wurde. Und noch viel schlimmer: Es ist einfacher geworden, Angst und Schrecken zu verbreiten. Woran liegt das? Man muss zugeben, dass eine gewisse Teilschuld auch der öffentlichen Darstellung und Informationspolitik zukommt: 

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Wie wir während des SKI 2018 die „Rechtsschutzversicherung unseres Grundgesetzes“ kennen lernten

Im Rahmen des Schülerkollegs International 2018 haben wir das Büro der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) in Berlin besucht.
Die Gesellschaft für Freiheitsrechte kämpft auf juristischer Ebene, also mit rechtlichen Mitteln, für Grund- und Menschenrechte in Deutschland und Europa. Sie beschreibt sich selbst als die „Rechtsschutzversicherung unseres Grundgesetzes“.

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Nach dem Essen hacke ich die Bundestagswahl!

Demokratische Wahlen sind seit jeher das Ziel von Angriffen und Manipulationen. Im Kontext der Digitalisierung sind neue Angriffsmöglichkeiten von Wahlen entstanden. Ein großes Sicherheitsrisiko stellen die immer größeren Datenmengen und sensiblen Informationen da, die während einer Wahl verwendet werden.

So war z.B. die internetbasierte Wahlseite „Wahlweb Hessen“, in welche die Ergebnisse der einzelnen Stimmbezirke der Landtagswahl eingepflegt werden sollten, aufgrund eines Softwarefehlers am Wahlabend nicht funktionstüchtig. Dadurch wurden Stimmzettel vergessen und die Wahlergebnisse konnten zunächst nur geschätzt werden. Auch bei den US-Präsidentschaftswahlen 2016 kam es zu Zwischenfällen: So beschuldigte die frühere US-Regierung Russland die Computer der Demokraten gehackt zu haben, um Donald Trump zum Wahlsieg zu verhelfen. Das Ergebnis der niederländischen Parlamentswahl 2017 wurde sogar wieder per Hand ausgezählt, um Hackerangriffe zu verhindern, da die zuvor verwendete Software zu anfällig für Manipulationen war.

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Goldstandard

Was war das für eine Aufregung am Stichtag, ab dem die Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO, in Kraft trat. Infolge dieser DSGVO liefen E-Mail Postfächer über mit Mails unzähliger Unternehmen, die darum baten, einem weiter Newsletter schicken zu dürfen und auf ihre neuen Datenschutzrichtlinien verwiesen. Beim Aufrufen von Webseiten wurde man plötzlich gefragt, ob man Cookies akzeptieren würde und penetrant darauf hingewiesen, dass das persönliche Web-Erlebnis doch viel schöner wäre, wenn man personalisierte Werbung zulassen würde.

Diese Aufregung war nicht nur auf Webseitenbetreiber und Unternehmen aus der EU beschränkt, die Auswirkungen dieser Richtlinie reichte bis hin zu den Online Präsenzen US-amerikanischer Lokalzeitungen. Denn diese kann man nun nicht mehr aufrufen, wenn die URL preisgibt, dass man EU-Bürger ist. Um in der Branche zu bleiben: größere Medienunternehmen haben extra EU-Ausgaben kreiert, um keine rechtlichen Probleme zu bekommen und die ganz großen haben einfach Ihren Datenschutz so gestaltet, dass er mit der DSGVO zumindest nicht allzu sehr in Konflikt gerät.

Das, was sich um diese Richtlinie herum EU- und weltweit abspielte, geschieht in ganz vielen Branchen schon seit langem, ohne dass groß darüber berichtet wird. Innerhalb der EU geltende technische Industriestandards, Regelungen zur Produkt- und Lebensmittelsicherheit betreffend einzelne Inhaltsstoffe, Verarbeitungsweisen bis hin zu Gütesiegeln für Produkte, die sich Öko nennen wollen und teilweise sogar – wenn auch auf sehr niedrigem Niveau – Arbeitnehmerrechte werden vielfach außerhalb der EU umgesetzt, weil die betroffenen Unternehmen sonst nicht in die EU exportieren könnten.

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EU – The best for YOU?

Mit einer Selbstverständlichkeit genießen wir, Bürger der EU, ein Leben in Sicherheit und Frieden: Reisen, grandiose Bildungs- und Berufschancen, sauberes Trinkwasser, einen hohen Qualitätsstandard und viele weitere Vorteile, welche das Bündnis der Europäischen Union mit sich bringt. Nichtsdestotrotz scheint es, als seien sich ein Großteil der Bürger dieser Privilegien nicht bewusst und spätestens seit dem geforderten Austritt Großbritanniens, dem Brexit, gibt es immer mehr Interessengruppen und Personen, welche sich für einen Austritt aus der EU aussprechen.

Doch ist das berechtigt? Was sind die Vorteile der EU und warum ist sie so bedeutsam für uns aber auch für die Weltpolitik? Welche Konsequenzen wird der Brexit haben?

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