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Zentrale Herausforderungen für die europäische Demokratie

Die EU-Kommission gilt als eine der mächtigsten Institutionen der Europäischen Union. Durch ihre supranationale Rolle hat sie eine interessante Perspektive auf die größten Herausforderungen für Demokratien in Europa, in der Gegenwart sowie in der Zukunft. Der SKI Jahrgang 2020/21 hatte die Möglichkeit, diese Perspektive in einem Termin mit einer hochrangigen Vertreterin der Europäischen Kommission, die sich für Werte und Transparenz in der EU engagiert, zu besprechen und zu analysieren.

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Demokratie vs. Autokratie: Eine Zusammenfassung unserer Beobachtungen – Die US-Wahlen Teil 2/4

Mit der heutigen Vernetzung und dem Einfluss sozialer Medien wäre es fast unmöglich, dem Themenschwerpunkt USA auch nur einen einzigen Tag aus dem Weg zu gehen. Weite Teile deutscher Politik und Popkultur werden wesentlich von den USA beeinflusst, ob durch politische Bündnisse oder Instagram und TikTok. Umso intensiver wurden die vergangenen US-Wahlen sowohl hier als auch in Gesamteuropa verfolgt. Die Reaktionen? Ein Mosaik aus Empörung, Angst, Wut und – Erheiterung.

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Demokratie vs. Autokratie: Eine Zusammenfassung unserer Beobachtungen – Belarus Teil 1/4

Deutschland ist eine Demokratie – dies ist ein allgemein bekannter Fakt. Doch was bedeutet das eigentlich genau?

Die Demokratie ist „Volksherrschaft“, also der Zustand, in welchem jede/-r Bürger/-in eines Landes eine Stimme hat, die wahrgenommen und miteinbezogen wird. Aber auf der ganzen Welt entwickeln sich angebliche Demokratien immer mehr zum Gegenteil. Entgegen der Erwartungen finden diese Entwicklungen direkt nebenan – in Polen, Belarus, Ungarn – aber natürlich auch über Europa hinaus statt.

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Seminarerkenntnisse praktisch umgesetzt: SKI-Alumni gründen Initiative zur Förderung von Nachhaltigkeit an Schulen

Die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz spielen in unserer Gesellschaft zunehmend eine immer zentralere Rolle. Das lässt auch den Ansatz “Bildung für nachhaltige Entwicklung” für Schülerinnen und Schüler immer wichtiger werden. Hiermit ist nicht nur eine grundsätzlich stärkere Adressierung von Nachhaltigkeitsfragen in Schulen gemeint, sondern vor allem auch die Möglichkeit, eigene Projektideen dazu praktisch umzusetzen. Doch wie gehen die Bildungsstätten aktuell mit dieser Thematik um?

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Interview mit Niels Schuster – Der Green Deal der EU zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Seit einigen Wochen stehen Home Office und Videokonferenzen zwischen dem realen Austausch. Das private Leben ist auf das Minimum reduziert. 2020 – das Jahr ohne interessante Begegnungen und Erfahrungen? Von wegen! Das Schülerkolleg International hat uns, Dörthe und Yasmin, ermöglicht, ein Interview mit Niels Schuster, Beamter der EU-Kommission, zum Thema Klimaschutz zu führen. Das fand zwar digital und sogar zwischen zwei Ländern statt. Trotzdem war es spannend, mit einer Persönlichkeit zu sprechen, die die Regeln des Pariser Klimaabkommens selbst mit verhandelte.

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Wie kann es nach der Corona-Krise mit dem Klima weitergehen?

Die Corona-Krise hat uns hart und vor allem überraschend getroffen: nur wenige bis wahrscheinlich niemand hätte sich träumen lassen, dass ganz Deutschland, die ganze Welt ohne tatsächliche Vorankündigung lahm gelegt und auf Stillstand gestellt wird. Aber aus jeder veränderten Situation kann eine neue Normalität entstehen und wir merken, wie es auch ohne den Alltagsstress, ohne Geschäftsreisen, aber dafür mit Videokonferenzen, im Homeoffice geht. Wir wollen uns nichts vormachen: für unser Klima ist der Shutdown gut, die Autos bleiben in den Garagen, die Flugzeuge auf dem Boden, die Produktion neuer Waren ist auf ein Minimum runtergefahren. Die Folge: weniger CO2 wird ausgestoßen. Und vielleicht lernen wir aus dieser Zeit auch etwas und einen Teil der klimafreundlicheren Lebensweise können wir beibehalten. Doch wie wird es generell in der Politik und Industrie mit unserem Klima weitergehen?

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Die Gestalter des 21. Jahrhunderts

Die Schule ist ein goldener Käfig: In den Fächern leisten Lehrer hervorragende Arbeit, um uns Schüler auf das Studium oder die Ausbildung vorzubereiten. Allerdings denken wir Schüler nur in Fächern, Tabellen und Aufgabentypen. Das SKI hat genau das Gegenteil mit uns gemacht: Es bildet seine Teilnehmer zu „Out of the box“ – Denkern aus; uns wurden die Fähigkeiten für die Gestalter des 21. Jahrhundert vermittelt.

Das SKI ist ein Stipendien- und Förderprogramm für Jugendliche, die in Zukunft international gestalten möchten, ob in Wirtschaft, Politik oder sozialen Initiativen. Jedes Jahr steht ein Thema im Fokus: für den Jahrgang 2020/21 der Klimaschutz – die größte Herausforderung unserer Generation. Ich nahm am SKI teil, da ich sehr engagiert bin, zum Beispiel als Schiedsrichter, in der Schülervertretung, in einer liberalen Jugendorganisation und beim English-Debating.

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„Faule“ Entscheidungsträger? – Meine Erkenntnisse aus dem Berlinseminar in Bezug auf die Klimapolitik

Hallo! Mein Name ist Luzie Richter, ich bin 16 Jahre alt und nehme am Schülerkolleg 2019/2020 teil. Im November hat das Berlin-Seminar zum Thema „Klimaschutz“ stattgefunden. Im Laufe der vielen Programmpunkte hat sich dabei meine Sicht auf die heutige – vermeintlich enttäuschende – Klimapolitik verändert.

Aufgrund des hohen politischen Interesses in unserer Gruppe, waren uns viele der Programminhalte bereits bekannt. Dennoch war die Verbildlichung vor Ort eine erneute Motivation, sich aktiv einzubringen. Besonders das Gespräch mit Impact Investor Jochen Wermuth, einer Referentin von atmosfair sowie die Führung durch die ECF Urban Farm hat uns einige Möglichkeiten grüner Zukunftsgestaltung aufgezeigt und somit verdeutlicht, dass es nicht vergebens ist, sich für das Klima einzusetzen. Solche ernüchternden Gedanken können angesichts der aktuellen Klimadebatte nämlich schnell auftauchen.

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Klimawandel und Großstädte

Wie wir schon bereits während des Berlinseminars lernen konnten, ist die Beziehung zwischen Großstädten und dem Klimawandel eine fundamentale. Damals hatten wir uns eine ECF-Farm angeschaut, die nur wenige Kilometer außerhalb Berlins auf wenigen Quadratmetern verschiedene Pflanzen und Fische züchtete. Vertical Farming, so der Fachbegriff, soll dabei helfen, auch in Städten Lebensmittel zu produzieren. Dass Großstädte enorme Auswirkungen auf unser Klima haben, konnte uns auch Nick Goedeking während einer der zahlreichen Zoom-Sessions bestätigen. Seine Kenntnisse durch eine Promotion am Department of Environmental Science, Policy and Management der University of California in Berkeley spiegelten sich auch in unserer Unterhaltung wider.

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Sprechblasen: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Treffen sich ein Junger Liberaler, ein Mitglied der Jungen Union und einer der Grünen Jugend…

Was sich anhört wie der Anfang eines schlechten Witzes, war beim SKI eine Gelegenheit. Die Gelegenheit, aus der gewohnten Blase auszubrechen und mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die eine andere, wenn nicht gar die gegensätzliche Meinung vertreten.

Oft sucht man sich in seinem Umfeld Menschen, die eine ähnliche Meinung vertreten, ähnliche Interessen oder einen ähnlichen Humor haben. Das kann zur Folge haben, dass man in seiner Meinung immer mehr bestärkt wird. Das ist ganz schön, aber ist für einen persönlich nicht besonders bereichernd. Beim SKI trafen wir auf über zwanzig diskussionsfreudige Jugendliche, die ein anderes Umfeld gewohnt sind.

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Auf der Suche nach alternativen Energiequellen. Über die Rolle von Politik und Experten

Wir müssen unseren Planet retten. Eigentlich uns retten,  weil wir auf ihn angewiesen sind.  Die Politik ist zu langsam, trifft keine effizienten Entscheidungen und hat keine konkreten Pläne,  wie sie den Umgang mit dem Klimawandel steuern kann. 

Zuletzt wurde ein Klimapaket verabschiedet,  mit dem viele nicht zufrieden waren. Die Politik will die Kohlekraftwerke bis zum Ablauf der Verträge weiter am Netz halten,  also noch für Jahre. Der Preis für fossile Brennstoffe soll steigen. Viele Bürger*Innen ohne geeignete Alternativen würde das belasten.  Die Experten andererseits-  je nach Qualität ihrer Arbeit- sind entweder auf der ewigen Suche nach Antworten zu Fragen, die mit dem Klimawandel im Zusammenhang stehen oder suchen nach realistischen, klimafreundlichen Alternativangeboten.  Vor allem allerdings arbeiten sie meistens alleine und von ihren Ergebnissen nimmt die Politik wenig Notiz.  Diese Expertise fehlt der Politik. Andere Forscher, die direkt am Verhandlungstisch sitzen, zielen mitunter nur auf den Gewinn der Kraftwerksbetreiber ab.

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Bericht über den Besuch des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung

Im Rahmen des Schülerkolleg-International im Schuljahr 2019/20 haben wir das vielschichtige Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) besucht. Paula Aschenbrenner und Lisa Murken, beide Mitglieder in der Arbeitsgruppe bezüglich Anpassung in Agrarsystemen, stellten uns den eigenen Werdegang, das PIK und die Themen und Ausarbeitungen ihrer Arbeitsgruppe vor.

Paula Aschenbrenner studierte Physik an der Universität in Leipzig sowie Umweltwissenschaften an der Universität in Kopenhagen und der Universität für Bodenkultur in Wien. Neben ihrer Arbeit am PIK leitet sie Seminare zu den Themen “Globales Lernen“, Diskriminierung und Klimagerechtigkeit.

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Kann Kapitalismus das Klima retten?

„Planet over profit“ – „Klima vor Profite“. Solche und ähnliche Forderungen sind Kerngedanken der FFF-Bewegung. Teile der Bewegung sehen im Kapitalismus den treibenden Motor zur Ausbeutung unseres Planeten und fordern „System change, NOT climate change“. Kann ein System, das auf dem Instinkt des Menschen baut, immer mehr haben zu wollen, der Klimakrise etwas entgegensetzen?

Im Rahmen unseres Berlin-Seminars des SKI 19/20 hatten wir die Gelegenheit, Jochen Wermuth und seine Vermögensverwaltung, Wermuth Asset Management, kennenzulernen. Wermuths Geschäftsmodell: nachhaltige Anlagestrategien, die nicht nur das Geld seiner Kunden mehren, sondern auch dem Planeten etwas Gutes tun – „Impact Investing“.

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Besuch bei Wermuth Asset Management GmbH

Das Schülerkolleg International war für mich ein Schlüsselerlebnis, mich mit meinen Interessen in alltägliche Diskussionen noch mehr einzubringen und für meine Meinung einzustehen. In diesem Schlüsselerlebnis spielt auch der Besuch der Wermuth Asset Management GmbH eine wichtige Rolle. Während des Berlin-Seminars im November 2019 wurde uns die Möglichkeit geboten, eine sehr interessante und kontroverse Diskussion mit dem Investor zu führen. Uns Teilnehmer*innen wurde vor Augen geführt, wie ein solch erfolgreicher Karriereweg aussehen kann, denn Herr Wermuth hat sein Studium im Ausland absolviert und auch eine Zeit lang im Ausland gelebt und gearbeitet. Mir wurde bewiesen, dass deutlich mehr dazu gehört, als einfach nur Glück im Job zu haben.

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