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Besuch bei Wermuth Asset Management GmbH

Das Schülerkolleg International war für mich ein Schlüsselerlebnis, mich mit meinen Interessen in alltägliche Diskussionen noch mehr einzubringen und für meine Meinung einzustehen. In diesem Schlüsselerlebnis spielt auch der Besuch der Wermuth Asset Management GmbH eine wichtige Rolle. Während des Berlin-Seminars im November 2019 wurde uns die Möglichkeit geboten, eine sehr interessante und kontroverse Diskussion mit dem Investor zu führen. Uns Teilnehmer*innen wurde vor Augen geführt, wie ein solch erfolgreicher Karriereweg aussehen kann, denn Herr Wermuth hat sein Studium im Ausland absolviert und auch eine Zeit lang im Ausland gelebt und gearbeitet. Mir wurde bewiesen, dass deutlich mehr dazu gehört, als einfach nur Glück im Job zu haben.

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Die Place to B Awards – als Schülerkolleg Verantwortung übernehmen

Bei unserem Treffen des Schülerkollegs in Berlin trafen wir uns als Gruppe engagierter Jugendlicher und lernten von zahlreichen Experten viel über das Themenfeld ökologische Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Uns war es wichtig, dieses Wissen weiterzugeben und somit die Öffentlichkeit auf diese beiden sehr wichtigen Themenfelder aufmerksam zu machen und die Vorbilder der neuen Generation über diese Themen zu informieren.

Der Place to B Award

Wir, das Schülerkolleg, wohnten – das sollte mittlerweile jedem bekannt sein – in der alten Feuerwehrwache in Berlin. In Zimmern mit hohen Türen und zwei unterschiedlichen Farben: Rot oben und Blau unten. Aber das Spannendste war das große Gebäude gegenüber. Es ist das Haus, das so groß ist wie seine Schlagzeilen, das Themen so tiefgründig und sorgfältig auswählt. Wir befanden uns gegenüber vom Axel Springer Haus und wir waren uns zuvor an jenem schicksalhaften Tag nicht bewusst, welche Möglichkeiten uns dies eröffnen würde; uns jungen ambitionierten Jugendlichen in Berlin.

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Die Verkehrswende und Überlegungen zu einer nachhaltigeren Mobilität

Der Klimawandel und Möglichkeiten wie wir ihn noch verhindern – oder zumindest einschränken – können, waren die zentralen Themen unseres Berlin-Seminars. Die Frage, wie wir unsere Energie zukünftig emissionsfrei produzieren können, war deshalb von großer Bedeutung und wurde u.a. bei einem Besuch im Bundeswirtschaftsministerium besprochen.

Für besonders hitzige Diskussionen hat jedoch auch der Verkehrssektor gesorgt, insbesondere ob und wie stark der Staat mit Verboten eingreifen soll, z.B. bei Kurzstreckenflügen. Die Notwendigkeit einer Verkehrswende hin zu emissionsärmeren Verkehrsmitteln kann jedenfalls nicht geleugnet werden, auch weil im Verkehrssektor die Treibhausgasemissionen in Deutschland in den letzten Jahren sogar weiter anstiegen. Wie aber könnte eine nachhaltigere Mobilität aussehen?

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Flugverbotsschild- Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Der Weg zum klimafreundlichen Leben: Verbote, Steuern und Zertifikate

Was passiert, wenn junge Menschen aus den verschiedensten Regionen Deutschland mit unterschiedlichen Meinungen und politischen Interesse zusammenkommen? Diskussionen. Ob in der U-Bahn, beim Frühstück oder mitten in der Nacht, wir haben immer ein Thema gefunden, über das man gut diskutieren konnte. Denn jeder hatte seine ganz eigene Einstellung zu einem Thema. Obwohl unser diesjähriges Thema Klimawandel war, diskutierten wir auch über die verschiedenen Varianten der Demokratie und der Wirtschaft, aber auch über alltägliche Dinge. Doch bestimmte Themen standen des Öfteren zur Diskussion, nämlich einerseits ob Verbote ein Weg zur gerechten Klimapolitik sind, außerdem wie die CO2 Steuer gesehen wird und ob der Zertifikatehandel noch Zukunft hat. Zu diesen Schwerpunkten haben wir jedoch nicht nur in kleinen Gruppen diskutiert, sondern bekamen immer wieder Informationen und auch Haltungen mit aus den verschieden Unterhaltungen und Vorträgen, die wir in unserer Zeit in Berlin mitbekommen haben. So wollen wir folgend die drei Schwerpunkte aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Weiterlesen

Zwischen Innovation und Vorsicht – Europas Umgang mit der Künstlichen Intelligenz

Das Thema, mit dem wir uns beschäftigten, ist in vielen Dystopien zu finden. Es fasziniert uns und lässt uns gleichzeitig einen Schauer über den Rücken laufen: die Künstliche Intelligenz.

Die Idee ist bekannt: das Automatisieren des Lernverhaltens einer Maschine oder eines Programms. Doch sofort kommt das Bild eines hyperintelligenten, autonomen Roboters auf, der sich gegen die Menschheit verschwört und sie mit ihren eigenen Waffen schlägt.

Vielleicht macht die Vorstellung uns Angst, nicht mehr die selbst ernannte Krone der Schöpfung zu sein, das intelligenteste (Lebe)Wesen von allen, sondern der unschlagbaren Intelligenz einer perfekten Maschine Platz machen zu müssen. Oder uns besorgt der große Makel der fehlenden Empathie eines Roboters. Vielleicht sind wir Menschen momentan technisch einfach so weit, dass uns die vielen Möglichkeiten erschrecken. „Irgendwann ersetzen uns die Roboter“ ist eine häufige Behauptung geworden. Und während die Vorstellung einer derart meisterhaften Maschine die Herzen von Wissenschaftlern sicherlich schneller schlagen lässt, ist die Reaktion auf diese Aussage meistens nur ein trauriges Nicken. Vielleicht ist dies ja unser Ikarus-Moment. Vielleicht fliegen wir zu hoch, zu nah an der Sonne?
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Technologie und Kunst – ein Zusammenspiel des digitalen Zeitalters

Im Rahmen des Schülerkollegs International 2018/2019 haben wir in Brüssel Ralph Dum von der Generaldirektion Kommunikation, Inhalte und Technologien sowie den Künstler René Sultra kennengelernt, die sich mit Digitalisierung und Kunst beschäftigen. Unter digitaler Kunst verstanden sie Kunst, welche mit dem Computer erzeugt wird und besonders Algorithmen genutzt werden, um Muster, Kontraste und Farbflächen zu erschaffen. Während des Workshops wurden wir in diese Thematik eingeführt und uns verschiedene Projekte vorgestellt. Weiterlesen

Workshop von „Politik, wir müssen reden“

Am zweiten Tag unseres Brüssel-Seminars ging es für uns zum Workshop von „Politik, wir müssen reden“ in die hessische Landesvertretung.
Nachdem wir aufgrund des schlechten Wetters völlig durchnässt angekommen waren, wurden wie zuerst von Mitarbeiter*innen der Landesvertretung begrüßt und durften ihnen unsere Fragen stellen.
Dann ging es für uns an das Vorstellen: Wir hatten alle im Vorfeld eine Selbstbeschreibung als Tweet (<140 Zeichen) formuliert, diese galt es nun, der richtigen Person zuzuordnen. Die Zuordnung gestaltete sich mal leichter, mal schwieriger, am Ende hatten wir jedoch alle etwas Neues über einander gelernt und sehr viel gelacht.

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Brüssel: Hauptstadt der Europäischen Union… und der Armut

„Wo der Reichtum regiert, ist die Armut zu Haus.“
– Horst Bulla (dt. Dichter und Autor, *1958)

In jeder großen Stadt gehören Obdachlose und Bettler zum Stadtbild – so auch in Brüssel. Doch hier sticht der Gegensatz noch schmerzlicher ins Auge. Es ist der Gegensatz, zwischen der EU, die über Digitalisierung, Urheberrechtsreformen oder Klimawandel diskutiert, und den Menschen in Armut, die weit weg von diesen Themen leben und denen es weniger um ein Leben in einer digitaleren Welt, sondern vielmehr um wenigstens irgendein Leben geht. Der Gegensatz, den man sieht, wenn man die ganz eigene, abgeschirmte Welt des EU-Viertels verlässt und hinein geht in die wirkliche Welt.

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Medien in der Europäischen Union

Der Einfluss der Medien auf die öffentliche Wahrnehmung ist enorm; nicht umsonst werden sie auch als die 4. Gewalt bezeichnet. Es ist daher wichtig, dass die Medien objektiv berichten. In Sachen Europa gab es lange Zeit zu wenig Berichterstattung, was sich vor allem daran zeigt, dass die meiste Menschen das Gefühl haben, in der EU würde nichts passieren, wobei in der Realität jede Menge passiert ist. Weiterlesen

Neue Wege gehen und alte hinter sich lassen

Wenn ich eines beim Schülerkolleg gelernt habe, dann ist es, dass man seine Meinung auch ändern kann. Noch nie in meinem Leben habe ich so rege Diskussionen geführt wie bei den Treffen des Schülerkollegs. Man muss schon sagen, dass zwar Menschen mit den gleichen Interessen zusammen kommen, aber keinesfalls mit den gleichen Meinungen. Zeitweise glaubte man sogar, man säße nicht in einem Restaurant mit einer Gruppe Jugendlicher zwischen 15 und 18 Jahren, sondern mitten in einem heißen Debattierwettbewerb. Genau das macht das Schülerkolleg aus: Verschiedene Menschen aus verschiedenen Städten und mit verschiedenen Grundeinstellungen zusammen über ein ganz bestimmtes Thema der Welt diskutieren lassen. So etwas kann natürlich auch schief gehen, aber man lernt auch viel dazu. Zuhören und sich selbst kundzutun zu allererst.

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Internet of Things

Seitdem Kevin Ashton vom MIT 1999 den Begriff „Internet of Things“ (IoT), auf Deutsch „Internet der Dinge“ (IdD), etabliert hat, ist er in aller Munde und wurde vor Kurzem von der Politik mit der „Industrie 4.0“ aufgegriffen.

Aber: Was ist dieses schleierhafte „Internet of Things“ und was bedeutet es für uns?

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Group Behaviour and Fake News

1. Introduction
“Together we’re strong
We can’t go wrong
And now we know just what to do
And how to get our meaning through.”
According to Mireille Mathieu’s and Patrick Duffy’s song our species’ power and strengths lies in collaboration and group behaviour. But can we as group really not go wrong? In his book “21 Lessons from the 21 Century”, the Israeli historian Youvsal Noah Harari strongly refutes this claim. Exploring the nature of post-truth society, he comes to the conclusion that group behaviour is key for the individual’s acceptance and the general propagation of fake news. This essay explores group behaviour and its influence on the perception and propagation of beliefs in our current society. In a first part group behaviour will be defined.

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Digitalisierung: Der Schlüssel zur Integration

Ein polarisierendes Social Start-Up, welches versucht Digitalisierung als Schlüssel zur Integration zu nutzen und damit die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Das Start-up Kiron-Open Higher Education, das ein Online-Studienprogramm für Flüchtlinge entwickelt hat, um diesen eine Hochschulausbildung zu ermöglichen. Unser Schülerkolleg International-Jahrgang hatte die Chance, das Unternehmen zu besuchen und unsere brennenden Fragen zum Thema Digitalisierung und Co. beantworten zu lassen.

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Digitalisierte Bildung – Wie der Staat die Bildung mithilfe moderner Technologien verbessern könnte

Die Frage nach der Bildung: Irgendwie sind sich alle einig, dass im Bereich der staatlichen Bildung etwas getan werden muss, doch kaum jemand kann ein überzeugendes Konzept vorweisen. Es sind immer kleinere Anpassungen, denn Politiker*innen sind vorsichtig geworden. Schließlich sind größere Reformen häufig fehlgeschlagen und/oder mussten teilweise wieder zurückgenommen werden (siehe G8 in Bayern).

Fakt ist auf jeden Fall, dass unser Schulsystem aus dem 19. Jahrhundert stammt und sowohl besonders talentierte wie auch benachteiligte Schüler*innen in ihrem Vorankommen gebremst werden. Im folgenden Blogbeitrag werde ich versuchen, Denkanstöße für die Nutzung des technologischen Fortschritts im Bereich der Bildung zu geben.

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Die vierte Dimension unserer Außenpolitik

Unentwegt schreitet der technologische Fortschritt in beinahe allen Bereichen des Lebens voran. Die Entwicklung vom Brief zur E-Mail sowie das Powerhouse Handy sind heute allgegenwärtig. Die digitale Neuerung gehört mittlerweile in den allermeisten Bereichen der Volkswirtschaft zum Arbeitsalltag. Gilt dies auch für die öffentlichen Ämter, wie das Auswärtige Amt und welche Auswirkung hat der digitale Wandel für die diplomatische Arbeit heutzutage?

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