Wenn ich eines beim Schülerkolleg gelernt habe, dann ist es, dass man seine Meinung auch ändern kann. Noch nie in meinem Leben habe ich so rege Diskussionen geführt wie bei den Treffen des Schülerkollegs. Man muss schon sagen, dass zwar Menschen mit den gleichen Interessen zusammen kommen, aber keinesfalls mit den gleichen Meinungen. Zeitweise glaubte man sogar, man säße nicht in einem Restaurant mit einer Gruppe Jugendlicher zwischen 15 und 18 Jahren, sondern mitten in einem heißen Debattierwettbewerb. Genau das macht das Schülerkolleg aus: Verschiedene Menschen aus verschiedenen Städten und mit verschiedenen Grundeinstellungen zusammen über ein ganz bestimmtes Thema der Welt diskutieren lassen. So etwas kann natürlich auch schief gehen, aber man lernt auch viel dazu. Zuhören und sich selbst kundzutun zu allererst.

In einer Welt wie heute, in der es immer mehr junge Menschen gibt, die sich für Politik und die großen Probleme der Welt interessieren, muss man jungen Menschen eine Stimme geben oder zumindest die Möglichkeit, sichgegenseitig auszutauschen.

Genau das versucht das Schülerkolleg International. Als ich mich bewarb, war mir nicht klar, wie sehr es mir helfen würde über den Tellerrand hinauszuschauen. Andere Meinungen und Blickwinkel sind bei der Klärung von solch wichtigen Fragen überaus notwendig.

Das SKI gibt jungen Menschen eine Stimme. Bietet ihnen die Möglichkeit ihre Ideen auszuarbeiten und auszubauen um sie umsetzen zu können.

Das SKI fördert die junge Generation, sich stark zu machen für ihre Zukunft. Jugendliche sollen lernen, ihre Ideen zu verwirklichen.

Das SKI inspiriert junge Menschen, ihre Talente auszunutzen und sich weiterzubilden. Man gibt uns eine Möglichkeit gehört zu werden und uns, auch im Ausland, für unsere Werte stark zu machen.

Man lernt andere Menschen auf der gleichen Wellenlänge kennen, schließt Freundschaften, knüpft Kontakte und vor allem eröffnet die Chance über sich hinaus zu wachsen.

Danke, SKI!

Von Lydia Lauer