„Faule“ Entscheidungsträger? – Meine Erkenntnisse aus dem Berlinseminar in Bezug auf die Klimapolitik

Hallo! Mein Name ist Luzie Richter, ich bin 16 Jahre alt und nehme am Schülerkolleg 2019/2020 teil. Im November hat das Berlin-Seminar zum Thema „Klimaschutz“ stattgefunden. Im Laufe der vielen Programmpunkte hat sich dabei meine Sicht auf die heutige – vermeintlich enttäuschende – Klimapolitik verändert.

Aufgrund des hohen politischen Interesses in unserer Gruppe, waren uns viele der Programminhalte bereits bekannt. Dennoch war die Verbildlichung vor Ort eine erneute Motivation, sich aktiv einzubringen. Besonders das Gespräch mit Impact Investor Jochen Wermuth, einer Referentin von atmosfair sowie die Führung durch die ECF Urban Farm hat uns einige Möglichkeiten grüner Zukunftsgestaltung aufgezeigt und somit verdeutlicht, dass es nicht vergebens ist, sich für das Klima einzusetzen. Solche ernüchternden Gedanken können angesichts der aktuellen Klimadebatte nämlich schnell auftauchen.

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Klimawandel und Großstädte

Wie wir schon bereits während des Berlinseminars lernen konnten, ist die Beziehung zwischen Großstädten und dem Klimawandel eine fundamentale. Damals hatten wir uns eine ECF-Farm angeschaut, die nur wenige Kilometer außerhalb Berlins auf wenigen Quadratmetern verschiedene Pflanzen und Fische züchtete. Vertical Farming, so der Fachbegriff, soll dabei helfen, auch in Städten Lebensmittel zu produzieren. Dass Großstädte enorme Auswirkungen auf unser Klima haben, konnte uns auch Nick Goedeking während einer der zahlreichen Zoom-Sessions bestätigen. Seine Kenntnisse durch eine Promotion am Department of Environmental Science, Policy and Management der University of California in Berkeley spiegelten sich auch in unserer Unterhaltung wider.

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Sprechblasen: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Treffen sich ein Junger Liberaler, ein Mitglied der Jungen Union und einer der Grünen Jugend…

Was sich anhört wie der Anfang eines schlechten Witzes, war beim SKI eine Gelegenheit. Die Gelegenheit, aus der gewohnten Blase auszubrechen und mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die eine andere, wenn nicht gar die gegensätzliche Meinung vertreten.

Oft sucht man sich in seinem Umfeld Menschen, die eine ähnliche Meinung vertreten, ähnliche Interessen oder einen ähnlichen Humor haben. Das kann zur Folge haben, dass man in seiner Meinung immer mehr bestärkt wird. Das ist ganz schön, aber ist für einen persönlich nicht besonders bereichernd. Beim SKI trafen wir auf über zwanzig diskussionsfreudige Jugendliche, die ein anderes Umfeld gewohnt sind.

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